Notting Hill Carnival

Am letzten Wochenende im August findet im Stadtteil Notting Hill in London der Notting Hill Carnival statt. Bis zu eineinhalb Millionen Menschen werden hier jährlich begrüßt, Teilnehmer und Zuschauer zusammegerechnet. Somit gehört der Notting Hill Carnival zu den größten Massenveranstaltungen, die es in Europa überhaupt gibt. Hervorzuheben ist die hohe Beteiligung der Einwanderer aus Afrika und der Karibik, die sich dieses Fest in keinem Jahr entgehen lassen. Es gibt dabei überdachte Bühnen, aber auch eine sehr große Zahl an Bühnen, die unter freiem Himmel errichtet wurden. Damit bekommt das Festival eine ganz besondere Note. Vergleichbar mit dem Notting Hill Carnival ist der Karneval der Kulturen, der in jedem Jahr wieder in Berlin ausgerichtet wird.

Immer am Samstag beginnt der Notting Hill Carnival mit einem Panorama. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb der Steelbands aus London. Den Höhepunkt des Festes bildet der Umzug der Kinder und Jugendlichen, der immer am Sonntag stattfindet. Am Montag dann findet die Hauptparade statt, das ist ein britischer Feiertag. Über fünf Kilometer lang ist die Route, die bei den Umzügen und Paraden absolviert wird und es werden die Hauptstraßen von Notting Hill einbezogen. Begleitet werden die Gruppen von Trucks, auf denen die Steelbands zu finden sind oder auf denen mobile Anlagen einen tollen Sound verbreiten. Kostümierte Gruppen sorgen dafür, dass Stimmung unter dem Publikum aufkommt.

Erstmals wurde der Notting Hill Carnival im Jahr 1964 durchgeführt, nachdem es in London  zu rassistischen Übergriffen auf Einwanderer gekommen war. Das Festival war also ursprügnlich eine Protestveranstaltung. Damals fand derNotting Hill Carnival in einer Halle statt, doch schon im Jahr darauf wurde er im Freien ausgerichtet. Zu Beginn gab es allerdings kaum mehr als eintausend Zuschauer. Ab 1976 nahmen grosse Menschenmengen teil, bis zu 150.000 Leute wurden gezählt.

Der Notting Hill Carnival ein Schaufenster für die Lebensfreude der Einwanderer aus aller Herren Ländern, die in London ihr zweites Zuhause gefunden haben. Wie ein Magnet zieht das Festival alle Menschen an, die auch in ihrem Heimatland gern und ausgiebig Karneval feiern. Afrikanische, Karibische, und Südamerikanische Einflüsse mischen sich hier in buntem Miteinander. Das heitere Treiben hat schon so manchen Besucher dazu inspiriert, diese Kulturen auf einer Afrika- Karibik- oder Südamerika Reise aus nächster Nähe besser kennen zu lernen.

Bei einer Südamerika Reise sollte natürlich auch in Peru Station gemacht werden. Wer sich mit dem Thema Reisen Peru auseinandergesetzt hat, wird wissen, dass das Land für Überlandreisende von Bolivien, Chile, Ecuador und Brasilien aus erreichbar ist. Bei einer Rundreise werden die ersten Übernachtungen in der Regel sehr gut organisiert. Viele der Unterkünfte in Lima sind sehr stilvoll und der Urlauber kann etwa in einem kolonialen Casa nächtigen.